Knappe Zeit – gut investiert

Viele kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) lassen ihre Buchhaltung über ein Steuerbüro erstellen. Es spart Zeit und die buchungstechnische Zuordnung übernehmen „Profis“.

Das ist vielleicht etwas zu einfach gedacht.

Es gibt drei reale und wichtige Gründe, sich intensiv mit der eigenen Buchhaltung auseinander zu setzen.

  • Die genauen Zahlen geben den besten Überblick des Geschäftsstandes (Liquidität). Ergebnisse einzelner Teilbereiche bringen rechtzeitige Erkenntnisse für notwendigen Veränderungen. Jeder Unternehmer ist über seine Geschäftsabläufe aktuell informiert und kann zeitnah reagieren.
  • Ein Unternehmer ist für alle geschäftlichen Vorgänge verantwortlich und haftbar. Diese Verantwortung betrifft auch den gesamten Buchhaltungsbereich. Kein Steuerberater und auch kein Steuerbüro übernimmt diese Haftung. Auch im Fall einer fehlerhaften Buchführung und den daraus entstehenden Folgen, ist ausschließlich der Firmeninhaber haftbar.
  • Ein dritter und nicht zu vernachlässigender Grund ist eine enorme Kostenersparnis.

Wer das alles bedenkt, ist nur noch einen ganz kleinen Schritt von der laufenden Buchführung „Inhouse“ entfernt. Mit der heutigen Anwendersoftware MonKey Office werden viele Anforderungen und Hürden abgenommen. Damit ist für jeden eine selbständig erstellte korrekte laufenden Buchführung möglich.

Alle kleinen und mittleren Firmen bewegen sich in einem bestimmten Tätigkeitsfeld. Das spiegelt sich in der anfallenden Buchführung wider. Die Abläufe sind in der Regel Monat für Monat ähnlich, teilweise sogar übereinstimmend. Manchmal gibt es natürlich auch neue und schwierige Buchungsfälle. Diese vereinzelten Herausforderungen werden durch umfangreiche Bibliotheken zum Informieren und Nachschlagen oft schnell gelöst. Sollte es komplizierter werden, ist ein Steuerberater selbstverständlich die Alternative.

Die Buchführung besteht zu 90% aus Einnahmen und Ausgaben. Für Einsteiger bedeutet unser Einnahmen- und Ausgabendialog in MonKey Office eine immense Erleichterung. Er übernimmt automatisch die richtige Zuordnung der jeweiligen Soll und Haben Seite, welche anfangs kompliziert erscheint. Wer weiterhin MonKey Office für seine Rechnungslegung nutzt, profitiert von der gleichzeitig autonom angelegten Forderungsbuchung (Rechnungsausgang – offener Posten – Einnahme). Auf der Umsatzseite ist keine manuelle Eingabe der Rechnungen mehr notwendig. Übrig bleiben für die laufende Buchführung die Eingaben der eigenen Verbindlichkeiten (Rechnungseingang – Aufwand – Ausgabe). Diese Buchungen sind oft Wiederholungen und schnell erlernt. Im Hintergrund läuft eigenständig die Mehrwertsteuerberechnung (Umsatzsteuer/Vorsteuer). Sie ermöglicht jederzeit die Umsatzsteuervoranmeldung per Mausklick inklusive der Übertragung an das Finanzamt über ELSTER.

Vollkommen selbständig wird die laufende Buchführung eingegeben und mit den Umsatzsteuervoranmeldungen finanzamtsicher abgerechnet. Die monatlichen Steuerberatungskosten werden eingespart und belasten nicht mehr.

Der Steuerberater hat einen großen Ermessensspielraum für seine Abrechnungen. Einen Rahmen bildet hierfür die Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV). Für eine in Auftrag gegebene Buchführung gelten die Gebührensätze der Tabelle C: Buchführungstabelle. Hier werden die vollen Gebühren von 10/10 aufgeführt. Der Steuerberater rechnet je nach Arbeitsaufwand innerhalb dieser zehn/Zehntel ab. Üblich ist eine Mittelgebühr von 7/10. Die Bemessungsgröße (Gegenstandswert) richtet sich nach dem Jahresumsatz, bzw. nach der Summe der Betriebsausgaben, insofern sie höher ist. Diese Gebührenrechnung erfolgt monatlich.

Beispiele aus der Vergütungsverordnung (Beträge in EUR):

Voraussetzung ist die Zeit, die erübrigt werden muß, um selbständig die eigene Buchhaltung neben dem Kerngeschäft zu erstellen. Es ist aber auch diese Zeit, die eine Senkung der Buchführungskosten erwirtschaftet und neue Perspektiven freigibt.

Blogbeiträge erscheinen am ersten Mittwoch jeden neuen Monats.

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